Was die Studienlage zeigt
Die PREDIMED-Studie – eine spanische Langzeitstudie mit über 7.000 Teilnehmern – zeigte, dass eine mediterrane Ernährung das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 30% senkt. Andere Metaanalysen bestätigen: Wer mediterranisch isst, hat ein niedrigeres Risiko für Typ-2-Diabetes, Demenz, Krebs und Gesamtmortalität.
Was die mediterrane Ernährung ausmacht
Es geht nicht um eine strikte Diät, sondern um ein Muster:
- Viel: Olivenöl, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, Fisch
- Moderat: Geflügel, Eier, Milchprodukte, Rotwein
- Wenig: Rotes Fleisch, verarbeitete Lebensmittel, Zucker
Der Schlüsselunterschied zu anderen Ernährungsformen: Diese Diät ist reich an Polyphenolen, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen – einer Kombination, die systemische Entzündungen nachweislich dämpft.
Der unterschätzte Faktor: Olivenöl
Extra-natives Olivenöl ist reich an Oleocanthal – einem Polyphenol mit entzündungshemmenden Eigenschaften, die denen von Ibuprofen ähneln. Studien zeigen, dass Menschen in mediterranen Ländern, die täglich mehr als 50 ml Olivenöl konsumieren, messbar niedrigere Entzündungsmarker haben. Qualität ist dabei entscheidend: kalt gepresstes, frisches Olivenöl – kein billiges Industrieprodukt.